Laber-Zeitung 05.07.2011

Vier Neupriester sprechen ihr "Adsum"

Über 1000 Gläubige bei den 37. Priesterweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Zaitzkofen. (sb) Vier junge Männer wurden am Samstag zu Priestern geweiht. Segnend zog Bischof Bernard Tissier de Mallerais von der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Beisein des Generaloberen Bischof Bernard Fellay zum Altarraum vor dem altehrwürdigen Schloss. Er wurde begleitet vom Distriktoberen, Pater Franz Schmidberger, dem Regens des Seminars, Pater Stefan Frey und weiteren 65 Priestern, den Brüdern und Seminaristen des Herz-Jesu-Seminars von Zaitzkofen. Die vier Weihekandidaten Dawid Wierzycki, Polen, Matthias de Clercq, Belgien, Markus Ignatius Pfluger, Schweiz, und Andreas Maria Jeindl, Österreich, sollten nach sechs Ausbildungsjahren zu Priestern geweiht werden.

Sie wurden von 18 Fahnenabordnungen begleitet, darunter die FFW Zaitzkofen, die wiederum den Ordnungsdienst übernommen hatte. Aus aller Welt kamen die Gläubigen, aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien und der Schweiz sowie aus dem Osten, Polen und Lettland. Im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes fanden die 37. Priesterweihen seit Bestehen des Herz-Jesu-Priesterseminars statt.

Bischof De Mallerais sprach in seiner Festpredigt vom Höhepunkt des Seminarjahres, in dem er der Kirche vier neue Priester schenken dürfe. In seiner göttlichen Vorsehung würden die Diakone die Gnade erhalten, das katholische Priestertum fortzusetzen und auf der Grundlage des Evangeliums zu erneuern, das sie in Liebe und Glauben zur Wahrheit predigen und verteidigen müssten.

In seiner Beschreibung des katholischen Priestertums forderte der Bischof die Weihe-kandidaten auf, durch ihr Engagement, ihr Gebet, das Apostolat der Exerzitien, den Rosenkranz und ihren Eifer Jesus Christus wieder zu seinem Königtum in einer modernistischen und liberalen, verirrten Gesellschaft zurückzuführen als wahre Priester, die den Menschen und Gott selbst ihre Würde wieder zurückgeben. Ein Beispiel sei ihnen der Gründer der Priesterbruderschaft St.Pius X., Erzbischof Marcel Lefebvre, der auf den Tag genau am 2. Juli 1931 vor 80 Jahren in das Noviziat eingetreten sei und zum „Diener und Zeugen" des Herrn bestellt worden sei.

Im Anschluss an seine Predigt vollzog Bischof De Mallerais die feierlichen Zeremonien der Priesterweihe, nachdem die vier Weihekandidaten ihrem Erzdiakon Pater Frey ihr „Adsum" - „Ich bin bereit" - gesprochen hatten. Auf dem linken Arm das zusammengelegte Messgewand, in der rechten eine brennende Kerze als Symbol ihrer Opfergesinnung, traten die zu Weihenden vor Bischof und Altar. Nach dem Gebet um die Vermehrung der geistlichen Würde streckten sich die Weihekandidaten vor die Stufen des Altares, während von der Schola und den Gläubigen die Allerheiligenlitanei gesungen wurde.

Der Bischof legte dann jeden seine Hände auf das Haupt; dasselbe taten der Reihe nach alle anwesenden Priester. Nach der Weihepräfation legte Bischof De Mallerais den Neupriestern das weiße Messgewand an, das die Liebe versinnbildlichen soll, worauf das „Veni Creator Spiritus" - „Komm, Heiliger.Geist" - gesungen wurde. Danach salbte er die Hände der Neupriester mit Ka-techumenenöl. Damit solle alles, was sie segnen, gesegnet sein und alles, was sie weihen werden, geweiht und geheiligt sein. Nach der Reinigung ihrer Hände berührten sie den Kelch mit Wein und die Patene mit der Hostie, um die Gewalt zu empfangen, Gott das heilige Messopfer für die Lebenden und die Verstorbenen darzubringen. Hierauf brachten sie im Verein mit dem zelebrierenden Bischof zum ersten Mal das heilige Messopfer dar, in dessen Verlauf der Zelebrant seinen jungen Priestern zurief: „Nun werde ich euch nicht mehr meine Diener nennen, sondern meine Freunde, weil ihr alles erkannt habt, was ich in eurer Mitte vollbracht habe."

Laberzeitung, 25.6.2011

Prozession an Fronleichnam

Auch im internationalen Herz-Jesu Priesterseminar von Zaitzkofen wurde das Fronleich-namsfest bei freundlicher Witterung in feierlicher Weise begangen. In mühevoller Kleinarbeit hatten die Seminaristen, Brüder und die KJB die vier Altäre errichtet und wunderschöne Blumenteppiche gelegt. So konnte die feierliche Prozession mit Klerus und mehreren hundert Teilnehmern, Männern, Blumen streuenden Kindern, dem Allerheiligsten, einer Blaskapelle, den Schwestern und Frauen am Park vorbei durch die Ortschaft und die Laberauen zur Seminarkapelle zurückführen. Dabei war der erste Altar der Muttergottes von Fatima geweiht, der zweite dem göttlichen Herzen Jesu gewidmet, während der dritte dem heiligen Josef und der vierte dem Ordenspatron, dem heiligen Papst Pius X. geweiht war.

Zaitzkofen, 12.6.2011

Firmung

Am Pfingstsonntag, den 12. Juni 2011, spendete S.E. Bischof Bernard Fellay drei Firmlingen in der St.-Anna-Schlosskapelle das Sakrament der Hl. Firmung.

Laberzeitung, 17.6.2011

Diakonatsweihen

„Ihr seid Boten Gottes"

Zwei Diakone wurden in Zaitzkofen geweiht

Zaitzkofen. (sb) Am vergangenen Samstag erteilte S. E. Bischof Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., den beiden Subdiakonen Franz Amberger, Diözese Regensburg, und Ludek Cekavy, Diözese Litomevice, Tschechien, die Weihe zu Diakonen. Im Beisein der Seminargemeinschaft mit ihrem Regens Pater Stefan Frey und mehrerer Gläubiger beauftragte er die Weihekandidaten mit „der Stärke der Treue zum katholischen Glauben durch den Heiligen Geist am Altar zu dienen, zu taufen und zu predigen".

Mit Schultertuch, Albe und Zingulum gekleidet, auf dem linken Arm den Manipel und die Tunizella, das vom Diakon getragene Gewand, in der rechten Hand eine brennende Kerze traten die Weihekandidaten vor den Altar und sprachen ihr „Adsum" - „Ich bin bereit". In seiner Festpredigt stellte der Bischof die Bedeutung der Diakonatsweihe als die letzte der Stufen heraus, die zur Würde des Priestertums hinaufführen. Als offiziell beauftragter Künder des Evangeliums Christi werde der Diakon ein Bote Gottes für die vielen in der Finsternis der Zeitirrtümer schmachtenden und nach Wahrheit suchenden Menschen. „Damit er jenen aber wahrhaft ein Licht für die Suchenden sein kann, muss seine Lehre lauter sein und seinen Abglanz in einem tadellosen, reinen Lebenswandel finden."

Die Weihe in der Immaculata-Seminarkapelle erfolgte sodann durch die Handauflegung des Bischofs, wobei er sagte: „Accipe Spiritum Sanctum ad robur!" - „Empfange den Heiligen Geist zur Stärkung!"

Zaitzkofen, 5.6.2011

Fußball-Rückspiel gegen Ministranten

Am Sonntag, den 5. Juni 2011, fand das vereinbarte Rückspiel, zwischen dem Seminar und einer Ministrantenauswahl aus dem Priorat Memmingen, statt. Das Spiel wurde auf dem Fußballplatz in Eggmühl ausgetragen, wozu der Verein seine Erlaubnis gab. Das Spiel endete 2:1 zugunsten der Ministranten.

Zaitzkofen, 25.5.2011

Seminarausflug nach Maibrunn

Am 25. Mai unternahm die Seminargemeinschaft einen Tagesausflug. Bei schönem Wetter und guter Stimmung fuhren Patres, Seminaristen, Brüder und Schwestern mit eigenen PKWs nach Maibrunn bei St. Englmar im Bayerischen Wald, um einen Tag der Erholung und Entspannung in der freien Natur zu genießen. Höhepunkt war die Wanderung über den Waldwipfelweg mit herrlicher Aussicht auf die ganze Umgebung.

Mittelbayerische Zeitung, 24.5.2011

Eine Reliquie zwischen Wissenschaft und Wunder

GLAUBEN

Die Pius-Bruderschaft in Zaitzkofen stellte eine Kopie des „Turiner Grabtuchs" aus. Eine Kunsthistorikerin argumentierte für die Echtheit.

VON WERNER ENZMANN! MZ

ZAITZKOFEN. Ein 4,37 Meter langes und 1,11 Meter breites Stück Stoff gehört zu den bestuntersuchten, aber auch umstrittensten Gegenständen, die die Welt kennt. Denn das Leintuch soll, so sagen die Gläubigen, den Leichnam Jesu umhüllt haben. Den Beweis liefere das schwach erkennbare, aber dennoch deutliche Abbild eines bärtigen, rund 1,75 Meter großen Mannes, der typische Spuren von Geißelung und Kreuzigung aufweise.

Eine Fälschung aus dem Mittelalter, halten andere dagegen, denn unzweifelhaft belegt sei die Existenz des Tuches erst seit dem 14. Jahrhundert, als es öffentlich gezeigt und verehrt wurde. Auch eine 1988 durchgeführte Radiokarbon-Datierung verweise auf das 14. Jahrhundert als Entstehungszeitraum des Gewebes.

Mit der Kunsthistorikerin und Romanistin Gertrud Wally hatte das der Pius-Bruderschaft angehörende Priesterseminar Herz Jesu eine ausgewiesene Expertin der Befürworterseite eingeladen, die sich seit 1978 mit dem Grabtuch beschäftigt und Mitglied mehrerer Forschungseinrichtungen ist, die das noch immer rätselhafte Tuch untersuchen. In ihrem ebenso detaillierten wie spannenden Vortrag lieferte Wally eine Fülle von Argumenten für die Authentizität des Tuches - von den um die Zeitenwende gebräuchlichen Maßen und Webarten bis zu zahlreichen an dem Abdruck erkennbaren Einzelheiten der Kreuzigung selbst, die - so Wally - im Mittelalter nicht mehr bekannt waren und von denen ein Fälscher somit auch nicht gewusst haben könne.

Denn die Kreuzigung als Strafe war bereits im 4. Jahrhundert von Kaiser Konstantin abgeschafft worden. Mit gerichtsmedizinischer Akribie schilderte die Referentin die auf dem Tuch entdeckten Rückstände von Pollen, Blut und anderen Materialien, die Hinweise auf Verletzungen bis hin zur Todesursache (Herzruptur) geben. Sogar ein Münzabdruck mit einem zeittypischen Prägefehler ist undeutlich zu erkennen, der die Datierung auf den Zeitraum zwischen den Jahren 28 und 70 unserer Zeitrechnung ermöglichen könnte. Alle diese und weitere Befunde lassen sich wissenschaftlich untersuchen, diskutieren und wohl irgendwann abschließend klären. Ein Problem bleibt die spiegelgleiche Darstellung des Körpers und des Gesichts, die so nicht durch ein Umhüllen mit dem Tuch entstanden sein kann, sondern eher einem Foto entspricht. 

Hier musste auch Wally auf das Wunder der Auferstehung und damit verbundene energetische Phänomene rekurrieren, welche sich mit den gültigen physikalischen Gesetzen nicht ohne weiteres erklären lassen. So bleibt das Grabtuch bei aller wissenschaftlichen Durchdringung eine Sache des Glaubens.

DIE GESCHICHTE DES GRABTUCHS

Geht man von der Echtheit aus, so befand sich das Grabtuch zunächst in Jerusalem und wurde nach Edessa (Türkei) gebracht, wo im 6. Jahrhundert von einem solchen Tuch berichtet wird.

Aufbewahrt wurde es später in Konstantinopel, verschwand aber während des 4. Kreuzzuges bei der Plünderung der Stadt 1204 verschwand. Anschließend, so wird gemutmaßt, befand sich das Tuch im Besitz der Tempelritter.

Historisch gesichert ist, dass der französische Ritter Geoffroy de Charny 1353 von König Johann II. den Auftrag erhielt, eine Stiftskirche bei Troyes zu bauen. Dort wurde das Grabtuch erstmals 1357 der Öffentlichkeit präsentiert. So begann der Streit um die Echtheit.

Als echt bezeichneten die Päpste Sixtus IV. und Julius II. das Tuch, das 1453 in den Besitz des Herzogs von Savoyen gelangt war. Seit 1578 wurde es in Turin, der Residenzstadt von Savoyen, in einer silbernen Truhe aufbewahrt.

Dass es mehrfach der Vernichtung durch Feuer entging (zuletzt am 12. April 1997), bestärkt die Gläubigen in ihrer Meinung, dass es sich um das echte Grabtuch Jesu handelt.

Die wissenschaftliche Untersuchung begann mit einer Fotografie durch Secondo Pia im Jahr 1898. Man stellte fest dass auf dem Negativ wesentlich mehr Details zu erkennen waren als beim Original. Seither haben sich viele Wissenschaftler damit beschäftigt. (lez)

„Die Geschichte zeigt doch, dass es Kräfte gibt, die dieses Tuch vernichten wollen. Das spricht für seine Echtheit."
EIN BESUCHER DER AUSSTELLUNG

Memmingen, 8.5.2011

Gut-Hirt-Sonntag in Memmingen

Am 8. Mai, den Gut-Hirt-Sonntag, verbrachten die Mitglieder des Seminars in der Gemeinde St. Josef in Memmingen. Für die Übernachtung der Seminaristen und Brüder vom Samstag auf den Sonntag hatten sich mehrere Familien freundlich angeboten. Am Sonntag wurde für die Gemeinde ein feierliches Hochamt zelebriert, bei dem P. Regens über die Berufung predigte. Am Nachmittag erhielt die Seminargemeinschaft eine Führung durch die ehemalige Kartause in Buxheim. Durch die Besuche in den deutschen Gemeinden soll der Kontakt zu den Gläubigen intensiviert und Berufungen in den Gemeinden geweckt werden. Auf der benachbarten Wiese fand das vereinbarte Fußball- Freundschaftsspiel statt, zwischen einer Auswahl des Seminars und den Ministranten der Gemeinde St. Josef. Das Rückspiel wurde vier Wochen später, am 5. Juni, auf dem Fußballplatz in Eggmühl ausgetragen.

Zaitzkofen, 9.4.2011

Erteilung der Subdiakonatsweihen durch S.E. Weihbischof Bernard Tissier de Mallerais

Am Samstag, den 9. April 2011 erteilte S.E. Weihbischof Bernard Tissier de Mallerais in einem feierlichen Pontifikalamt zwei Seminaristen die Subdiakonatsweihe.

Laber-Zeitung, 7.2.2011

Als „Kinder des Lichtes" handeln

Einkleidung, Tonsur und Niedere Weihen an zwölf Seminaristen


Zaitzkofen. (sb)
In der vergangenen Woche hat der argentinische Bischof Alfonso de Galarreta im Herz-Jesu-Priesterseminar von Zaitzkofen mit der Seminargemeinschaft zwei Tage verbracht. Am Dienstag erteilte er an sechs Kandidaten die „Niederen Weihen". An Maria Lichtmess konnten drei Kandidaten aus Deutschland eingekleidet werden, drei weitere Seminaristen erhielten die Tonsur. Im Rahmen eines Pontifikalamtes empfingen jeweils sechs Seminaristen an den beiden Tagen die notwendigen Weihen als Vorstufen zum Priester.

Als „Ordensleute" verlassen die sechs Priesteraspiranten aus Polen, Kroatien, der Schweiz und Deutschland die Welt und ihre Angehörigen, um von einer anderen Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Sie verzichten auf das Eingehen der Ehe, auf persönliches Eigentum und unterwerfen sich freiwillig der Autorität ihrer Vorgesetzten. 

Nach der Einkleidung, dem Noviziat, dem Spiritualitätsjahr sowie der Tonsur am Lichtmesstag erfolgte in der vergangenen Woche in einem Pontifikalgottesdienst die Erteilung der Niederen Weihen zu Ostiariern, Lektoren, Akolythen und zu Exorzisten an weitere sechs Seminaristen aus Deutschland, Österreich und Kanada, die in einigen Jahren dann zu Subdiakonen, Diakonen und schließlich zu Priestern geweiht werden können.

Bischof De Galarreta bekräftigte die Berufung der Weihekandidaten zu Sachwaltern der gesamten katholischen Tradition seit dem ersten Jahrhundert des Christentums, das ihnen eine gewisse Gewalt über den mystischen Leib Christi gebe. Sodann beschrieb er Aufgabe und Funktion der verschiedenen Weihestufen. Dem Ostiarier, also dem Pförtner, werden Kirchenschlüssel ausgehändigt zur Obhut über das Kirchengebäude. Dem Lektoren, dem Vorleser, wird der Auftrag erteilt, die Lesungen aus der Heiligen Schrift zu besorgen; auch die Segnung von Früchten und Brot obliegt ihm.

Als Exorzist erhalte der Weihekandidat die Macht zum spirituellen heiligen Kampf gegen die Gewalten der Finsternis. Schließlich werde dem Akolythen, dem Lichtträger, das Licht für den Gottesdienst übertragen, um durch ihr Wort und Beispiel die Welt zu erleuchten und die Seelen zu Gott zu führen gemäß dem Wort Jesu: „Ihr seid das Licht der Welt." Auch der Apostel Paulus fordere sie auf, als „Kinder des Lichtes" in Gerechtigkeit und Wahrheit zu handeln.

Laber-Zeitung 23.10.2010

Neue Seminarmitglieder

Drei Seminaristen und zwei Brüderpostulanten sind neu im Priesterseminar


Mit Semesterbeginn sind fünf junge Männer in die Priesterbruderschaft St. Pius X. eingetreten. Drei von ihnen wollen Priester werden und zwei beginnen ihr Ordensleben als Brüderpostulanten. Damit sind 21 Studenten im Herz-Jesu Priesterseminar Zaitzkofen. Weitere drei Schwestern und neun Ordensbrüder leben im Seminar und unterstützen die sechs Professoren und einen Sprachlehrer. Die drei neuen, die das Studium aufgenommen haben, kommen aus den Diözesen Augsburg, Bamberg und Münster. Die Brüderpostulanten kommen aus der Diözese Feldkirch, Österreich, und der Diözese Madrid, Spanien. Nach eigenen Angaben zählt die Priesterbruderschaft weltweit zurzeit 203 Seminaristen, 100 Ordensbrüder und 200 Ordensschwestern.

Die neuen Seminaristen und Brüderpostulanten mit ihrem Regens Pater Stefan Frey.

Zaitzkofen, 13.10.2010

Fatimaprozession

In einer nächtlichen Lichterprozession beging das Seminar den Fatimatag, dem letzten Erscheinungstag der Mutter Gottes in Fatima, mit dem großen Sonnenwunder. Die mit Blumen geschmückte Mutter Gottes Statue wurde durch den Ort getragen, begleitet von Rosenkranzgebet und Gesängen. Zusammen mit den Gläubigen wurde dann an der Fatimakapelle im Schlosspark die Weihe des Seminars an das Unbefleckte Herz Mariens erneuert. Den feierlichen Abschluss bildete die anschließende Sakramentsandacht in der Immakulatakapelle.

Die Fatimakapelle im Schlosspark bei der nächtlichen Prozession.
Erneuerung der Weihe des Seminars an das Unbefleckte Herz Mariens, vor der Fatimakapelle.

Zaitzkofen, 29.9.2010

Brüderfest am St. Michaelstag

Am 29. September 2010, dem Fest des heiligen Erzengels Michael haben in unserem Seminar im Rahmen eines feierlichen Hochamts sechs Brüder ihre Ordensgelübde abgelegt. Unter ihnen durften Br. Harald und Br. Theodosius (aus Jaidhof) ihre Ganzhingabe an Gott mit der ewigen Profess besiegeln, was ohne Zweifel einen Höhepunkt im Leben eines jeden Ordensmannes darstellt. Um die Schönheit des Ordenslebens darzustellen, das in mancher Hinsicht mit dem heiligen Dienst der Engel verglichen werden kann, ging Pater Regens Frey in seiner Festpredigt speziell darauf ein. Die Predigt ist im Wochenbrief 13-2010 veröffentlicht worden.

Gelübdeerneuerung der Professbrüder vor dem Allerheiligsten.
Gelübdeerneuerung der Professbrüder.
Die Brüder im Kreis der Seminargemeinschaft.
Bruder Harald mit seiner Mutter vor dem Herz Jesu Brunnen.

Zaitzkofen, 26.9.2010

Einkleidung eines neuen Bruders

Im Rahmen eines levitierten Hochamtes, zelebriert von H.H. Pater Patrice Laroche, wurde am Sonntag, den 26. Sep. 2010, Br. Robert als neuer Bruder eingekleidet. Nach einem Jahr als Bruderpostulant im Seminar, konnte er das Ordensleben kennenlernen und seine Berufung zum Ordensmann prüfen. Er absolviert nun für ein weiteres Jahr das Novizat, bevor er offiziell als Ordensbruder in die Priesterbruderschaft St. Pius X. aufgenommen wird.

Bruder Robert als neuer Novize, umgeben von Seminarmitgliedern.
Bruder Robert nach der Einkleidung vor dem Herz Jesu Brunnen.