Zaitzkofen, 1. Juli 2013

Bericht Laberzeitung

Monseigneur Fellay feierte silbernes Bischofsjubiläum

Zaitzkofen. (sb) Am Sonntag konnte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., S.E. Bernard Fellay, auf 25 Jahre im Bischofsamt zurückblicken. Er zelebrierte nach den alljährlichen Priester- und Diakonatsweihen  sowie den Seminarprimizen in einem feierlichen Pontifikalamt im Herz-Jesu Priesterseminar sein silbernes Bischofsjubiläum. Er dankte für die unzähligen Gnaden, die er durch seine Hände und die seiner zwei Mitbrüder im Amt, Bischof Tissier de Mallerais und Alfonso de Galarreta gespendet hat.

            In seiner Festpredigt stellte Bischof Fellay fest, dass inzwischen 25 Jahre vergangen seien seit der spektakulären „Überlebensaktion“ von 1988. So bezeichnete +Erzbischof Marcel Lefebvre selbst seine nach Jahren der Besinnung und des Gebetes unter dramatischen Umständen vorgenommenen Bischofsweihen. Um dem allgemeinen Zerfall des Glaubens und des Priestertums wirksam entgegenzutreten, wollte er durch diese seine heroische Tat das Weiterbestehen des Werkes der Tradition im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung garantieren, damit der Kirche auch künftig wahrhaft katholische Priester geschenkt werden können, die nur durch einen Bischof geweiht werden können. Papst Johannes Paul II. sprach dann die Exkommunikation aus, die Papst Benedikt XVI. aber in seinem Pontifikat wieder auflöste, um die Bischöfe in den „Schoß der Kirche“ wieder zurückführen zu können.  Lefebvre selbst sagte am Ende seines Lebens: „Ich bin nur der Postbote, der euch einen Brief bringt,“ und meinte, er sei ganz einfach ein Bischof der katholischen Kirche, der die katholische Lehre weitergibt. Folgerichtig ließ er auf seinem Grabstein in Econe die Paulusworte schreiben: „Tradidi quod et accepi!“ – „Ich habe das an euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe!“ Mit dem „Te Deum“ endete die erhebende Eucharistiefeier.

Zaitzkofen, 1.Juli 2013

Bericht Laberzeitung

„Ihr seid Werkzeuge der Gnaden Gottes"

Priesterbruderschaft St. Pius X. weihte am Samstag zwei Priester und fünf Diakone

Zaitzkofen. Die erzkonservative Priesterbruderschaft St. Pius X. hat am Samstag im Herz-Jesu Priesterseminar in Zaitzkofen zwei Priester und fünf Diakone geweiht. Zum 39. Mal fanden Priesterweihen im Schlosspark vor der Kulisse des 290 Jahre alten Schlosses statt. Pius-Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft, legte den Weihekandidaten die Hände auf.

An die 2000 Gläubige waren gekommen, um diesen Tag mitzufeiern. Mit der Spendung des Sakramentes der Priesterweihe in Zaitzkofen wolle die internationale Priesterbruderschaft St. Pius X. nach den Worten ihres Regens, Pater Stefan Frey, zum einen die geistige und geistliche Bedeutung des Hauses in der deutschsprachigen „Familie der Tradition" in Abgrenzung zur modernistischen und liberalkatholischen Denkart zum Ausdruck bringen und zum anderen die Freude des Seminars mit den Gläubigen, dem katholischen Volk, teilen im Wissen um die Bedeutung des katholischen Priestertums für die Erneuerung der Kirche und der Gesellschaft durch Christus. In seiner Predigt nannte der Generalobere seine Weihekandidaten „Werkzeuge der Gnaden, die im Namen Gottes die Sünden vergeben und Gottes Verzeihen in der Erneuerung des erlösenden Opfers zur Sühne und damit den Menschen das Heil bringen könnten".

Nach 25 Jahren im Bischofsamt verlas Bischof Fellay eine Erklärung der drei Bischöfe Tissier de Malerais, Alfonso de Galarreta und seiner Funktion als Generaloberer der Piusbruderschaft, in der sie ihre „große Dankbarkeit zur Rettung des wahren Glaubens und Priestertums" zum Ausdruck brachten. Er bat die Weihekandidaten, im integralen katholischen Glauben der römisch katholischen Kirche treu zu bleiben und gegen den liberalen Geist die Herrschaft Christkönigs zurückzugewinnen in der Liebe zur Kirche wie es ihr Gründer Erzbischof Marcel Lefebvre forderte.

Im Anschluss daran wurden fünf Subdiakone zu Diakonen und zwei Diakone zu Priestern geweiht: Steffen Kusmenko, 1983 in Donaueschingen geboren, studierte nach seinem Abitur 2003 an der Berufsakademie in Friedrichshafen zunächst Maschinenbau und trat nach einjähriger Berufstätigkeit als Konstruktionsingenieur 2007 in das Herz-Jesu Priesterseminar in Zaitzkofen ein, wo er am vergangenen Samstag zum Priester geweiht wurde.

Frater Hyazinthus-Maria Okuniewski, O.P., wurde 1975 in Lebork in Nordpolen geboren und begann 1997 eine Tätigkeit als Radiologietechniker am Institut für Nuklearmedizin in Danzig. 2002 lernte in einer Wallfahrt nach Tschenstochau zwei Dominikanerpatres des traditionellen Klosters in Avrille, Westfrankreich, kennen, trat in den Dritten Orden der Dominikaner ein, legte 2011 seine ewige Profess ab und empfing 2012 seine Diakonatsweihe im Benediktinerkloster von Bellaigue. Nun wurde er von Bischof Fellay zum Priester geweiht.

Die zwei Neupriester haben im Anschluss an das Pontifikalamt allen Gläubigen den Primizsegen erteilt. Am gestrigen Sonntag haben die Neupriester um 7.30 Uhr ihre Seminarprimizen gefeiert.

 

zurück


Zaitzkofen, 30. 05.2013

Fronleichnam

Schon Tage zuvor hatte es fast ununterbrochen geregnet und auch für den Tag des Fronleichnamsfestes war schlechtes Wetter vorhergesagt. Nachbarpfarreien hatten auf Grund dessen schon vorzeitig ihre Fronleichnamsprozessionen abgesagt.

Doch im Priesterseminar war man optimistischer, und ohne Verzug arbeitete man an der Vorbereitung des Festes: das Zelt aufbauen; Blumenschmuck besorgen; Blumenteppiche entwerfen; junge Birken vom Wald holen; Altäre aufbauen und schmücken; Speisen und Getränke für das gemeinsame Mittagessen vorbereiten. Viele Helfer sind dazu notwendig, um alles gut vorzubereiten.

Vier Gruppen von Brüdern, Seminaristen, KJB-Mitgliedern und Laien waren engagiert, je einen Altar mit Blumenteppich zu gestalten. Eine andere Gruppe schmückte die Seminarkapelle.

Gläubige aus nah und fern waren angereist, um, wie in den Vorjahren, an der Festmesse und Prozession teilzunehmen.

In seiner Predigt ging Pater Regens Frey besonders auf zwei grundlegende Wirkungen des Hl. Altarsakramentes ein: der Vermehrung des göttlichen Lebens in uns und die Umgestaltung der Seelen in Christus.

Die sich anschließende feierliche Prozession, zelebriert von Pater Patrice Laroche, mit Gebet und Gesängen, begleitet von einer Blaskapelle, war ohne Wind und Regen vonstatten gegangen, obgleich dunkle Wolken etwas anderes befürchten ließen. Auch nach Beendigung der Prozession war noch genug Zeit geblieben, um die Altäre wieder abzubauen und ins Trockene zu bringen.

Und so danken wir unserem Herrn, dass Er uns diese Gunst gewährt hat und wir zu seiner Ehre diesen festlichen Tag begehen konnten.

Nach Beendigung der Prozession versammelten sich alle Gläubigen wieder in der Seminarkirche, erhielten den Schlusssegen und nach dem Schlusslied `Großer Gott wir loben Dich´, abwechselnd begleitet von Orgel und Blaskapelle, fand man sich anschließend zum Mittagessen im Weihezelt an der Ostseite des Schlosses ein.

Das gemeinsame Essen, serviert von Seminaristen und anschließend bei Kaffee und Kuchen, bot für manchen die Gelegenheit bekannte Gesichter zu treffen und mit ihnen zu plaudern, während die Blaskapelle noch einige volkstümliche Lieder zu unserer aller Freude spielte. In seiner Dankesrede sprach Pater Regens Frey allen Helfern Lob für die gute Organisation und Vorbereitung. Dabei stellte er erneut eine gute Zahl von Seminaranwärtern für das kommende Studienjahr in Aussicht.

Koblenz, 14. April 2013

Das Priesterseminar auf Rhein-Tour
Die Seminargemeinschaft besucht die Kapelle in Koblenz

Die Kirche betet am Guten-Hirten-Sonntag in der Secreta: „Herr, das heilige Opfer spende uns stets Heil und Segen, damit es durch seine Kraft vollbringe, was es im Geheimnis darstellt.“

Da traf es sich gut, daß an diesem Sonntag die Priesteramtskandidaten, die in Zukunft das Opfer Christi zum Heil und Segen der Kirche darbringen werden, in der Koblenzer Kapelle „Mariae Heimsuchung“ zu Gast waren.

Bereits am Samstag, dem 14. April, trafen die 38 Patres, Seminaristen, Brüder und Postulanten ein. Sie wurden zum größten Teil privat bei den Gläubigen des Koblenzer Meßzentrums an Rhein, Mosel, Lahn, in Westerwald, Eifel, Hunsrück und Taunus untergebracht. Einige wohnten auch in einem Koblenzer Hotel (in dem schon Erzbischof Lefebvre nächtigte, als er die Koblenzer Kapelle eingeweiht hatte), sowie in den Räumlichkeiten unseres Koblenzer Anwesens.

Wie im Zaitzkofener Seminar selbst, stand die Feier der hl. Messe im Mittelpunkt des Sonntags. Das Seminar stellte die Leviten, Meßdiener, den Organisten und die Schola-Sänger. Zelebrant war der Regens des Seminar, Hw. Pater Stefan Frey, der auch die beeindruckende Predigt hielt. Die Schola sang das Proprium des Sonntags und das Ordinarium im gregorianischen Choral sowie das „O fili et filiae“. Nach der Heiligen Messe zogen alle Gläubigen zusammen mit dem Klerus aus, um sich vor dem Gotteshaus zu einem Erinnerungsfoto aufzustellen. –

Inzwischen hatten fleißige Hände ein reichliches Mittagsmahl bereitet, das die Gäste aus Zaitzkofen zusammen mit den Koblenzer Gläubigen einnahmen. Nachdem man der Küche seine Referenz erwiesen hatte, brach man unter Führung des Koblenzer Seelsorgers, Pater Thomas Bücker, zu einer kurzen Stadtbesichtigung auf.

Hier zeigte sich, daß der gebürtige Westfale in seinem fast 10-jährigen Wirken in der Rhein-Moselstadt nicht nur die Rheinländer mit all ihren „Marotten“ und Eigenheiten kennengelernt hat, sondern auch ein wenig die Koblenzer Stadtgeschichte. Den geistlichen Gästen hatte es die herrliche Rheinpromenade mit dem „Deutschen Eck“ und besonders die ehrwürdigen Koblenzer Kirchen angetan. In der oberen Pfarrkirche „Unserer Lieben Frau“ sang man die feierliche österliche Marienantiphon, das „Regina Coeli“. Sicherlich waren die Stadttouristen, die sich an diesem herrlich-sonnigen Sonntagnachmittag in Koblenz aufhielten, über die vielen Männer in Soutane erstaunt. Ob da wohl irgendwo ein Nest ist?

Gegen 15. 30 Uhr kehrte man zur Kapelle zurück, um die feierliche Vesper vom Sonntag zu singen und eine Andacht zum Guten Hirten zu halten.

Danach warteten dann als wohlverdiente Stärkung Kaffee und Kuchen. Auch der Nachmittag war mit vielen Gesprächen angefüllt und hat die Bande der Freundschaft zwischen Oberpfalz und Rheinland erneut gefestigt.

Kurz nach 18. 00 Uhr brachen dann die Gäste wieder Richtung Zaitzkofen auf.

 

Herzlichen Dank sei Pater Thomas Bücker und seinen Helfern für die perfekte Organisation und Durchführung dieses Tages. – Wie sagt doch der Dichter:

 

„Am Rhein, am Rhein, da blüh’n nicht nur die Reben,

am Rhein, da blüht der Freundschaft festes Band!

Am Rhein, pulsiert das Wasser und das Leben,

drum auf zum Rhein, in Gottes schönstes Land!“

Zaitzkofen, 16. März 2013

Subdiakonatsweihen

Am Samstag Sitientes spendete S.E. Weihbischof Alfonso de Galarreta die Subdiakonatsweihen in unserem Priesterseminar.

Die fünf Weihekandidaten stammen aus der Schweiz (2) und Polen (3).

Die Subdiakonatsweihen gehören zu den sechs Weihestufen als Vorbereitung auf das Priestertum. Es sind die ersten höheren Weihen, und sie sind verbunden mit der Verpflichtung zum Breviergebet und Zölibat.

Im Zuge der Liturgieveränderung wurden sie nach dem Konzil ersatzlos gestrichen.

In seiner Predigt hob Bischof de Galarreta die Wichtigkeit der Subdiakonatsweihe auf dem Weg zum Priestertum hervor.

Die Predigt können Sie unter Seelsorge - "Predigten" als MP3- Audio-Datei anhören.

Zaitzkofen, 02./ 03.02.2013

Einkleidung, Tonsur und Erteilung der Niederen Weihen

Pontifikalamt am Lichtmesstag und am Sonntag Sexagesima

Am Samstag, den 2. Februar, dem Lichtmesstag  und am darauf folgenden Sonntag, den 3. Februar, feierte die Seminargemeinschaft die Einkleidung von acht Seminaristen, die Tonsur für vier und die Niederen Weihen von sechs Alumnen zu Ostiariern, Lektoren, Exorzisten und Akolythen.

Zwölf Seminaristen wurden im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamts von Bischof Bernard Tissier de Mallerais durch Einkleidung und Tonsur in den Stand der Kleriker aufgenommen und der Priesterbruderschaft St. Pius X. geschenkt.

Am Sonntag Sexagesima, den 3. Februar, erfolgten die Niederen Weihen. Vier Seminaristen wurden zu Ostiariern und Lektoren und zwei zu Exorzisten und Akolyten geweiht.

Zaitzkofen, 25.12.2012

Weihnachtskonzert

Stehempfang der Gläubigen zu einem kleinen Imbiss und anschließendem Konzert in der Eingangshalle des Schlosses.

Zaitzkofen, 8.12.2012

 

Aufnahme von vier Seminaristen in die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der Tag der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria, der 8. Dezember, ist zugleich auch das Patronatsfest unserer Seminarkapelle, die der Immaculata geweiht ist. An eben diesem Tag werden alljährlich neue Mitglieder in die Priesterbruderschaft St. Pius X. aufgenommen, wie es die Statuten unserer Priesterbruderschaft vorschreiben.

In einem feierlichen Pontifikalamt, zelebriert von S.E. Mgr. Bernard Fellay, legten vier Seminaristen nach ihrem Spiritualitätsjahr ihr erstes Treueversprechen in die Hand des Bischofs ab und sind nun offizielle Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit allen Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind. Die übrigen Seminaristen erneuerten an diesem hohen Festtag ebenfalls ihre Treueversprechen.

Zaitzkofen, 31.10.2012

Seminarausflug nach Amberg/Oberpfalz

Am Mittwoch, den 31. Okt., dem Tag vor Allerheiligen, unternahm unsere Seminargemeinschaft einen Ausflug nach Amberg. Nach dem Frühstück fuhr man in Gruppen in Privatautos zu dem geplanten Treffpunkt nach Amberg. Danach gingen die Teilnehmer zu Fuß auf den Mariahilfsberg, der ersten Station des Ausfluges. Von hier hat der Besucher einen wunderbaren Blick auf die historische Altstadt Amberg, die im 30jährigen Krieg vom Schwedenkönig Gustav Adolf zwar belagert, aber nicht eingenommen wurde.

An diesem Tag herrschte herrliches Herbstwetter mit viel Sonnenschein und die strahlenden Gesichter auf den Fotos widerspiegeln die Freude darüber.

Laberzeitung, 12. Oktober 2012

Zwölf Neueintritte im Priesterseminar Herz Jesu

Zaitzkofen.(sb) Mit Semesterbeginn sind zwölf junge Männer in das internationale Herz-Jesu Priesterseminar der erzkonservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. in Zaitzkofen eingetreten. Zehn davon sind Priesterkandidaten, die Philosophie und Theologie studieren, und zwei Brüderpostulanten. Vier der Seminaristen kommen aus Deutschland, je zwei aus Polen und der Schweiz sowie ein Argentinier und ein Russe.

Der Regens der Priesterseminars, Pater Stefan Frey, gibt sich angesichts des Nachwuchses mit nach eigenen Angaben 50 Neueintritten in den Priesterseminaren der Bruderschaft in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten zuversichtlich und ermutigt. Diese Anzahl von Berufungen sei ein bedeutendes Geschenk für die Kirche.

Zwölf Neueintritte 2012

Zaitzkofen, 3.10.2012

Seminarausflug zum Wendelstein

Am Tag der Deutschen Einheit war unterrichtsfrei und so nutzte die Seminargemeinschaft die Gelegenheit und fuhr in Privatautos ins Alpenland, zum Wendelstein. Es war ein wunderschöner Herbst-Wandertag mit viel Sonnenschein und guter Fernsicht.

Der Ausflug wurde wegen schlechten Wetters schon einmal verschoben und nun an dem unterrichtsfreien Tag nachgeholt.

Zaitzkofen, 29.9.2012

Brüderfest mit Gelübdeerneuerung

Mit einem feierlichen, levitierten Hochamt, zelebriert von H.H. Pater Berthod, wurde Bruder Lukas als neues Mitglied in die Priesterbruderschaft St. Pius X. aufgenommen. Nach Beendigung seines Noviziats legte Bruder Lukas zum ersten Mal sein feierliches Gelübde, der  Armut, des Gehorsams und der  Keuschheit, ab. Vier weitere Brüder erneuerten ihre zeitlichen Gelübde.

Alljährlich legen unsere Ordensbrüder am St. Michaelstag ihre Gelübde ab, bzw. erneuern diese. Dieses freudige Ereignis wird im Seminar als besonderer Festtag gefeiert. In seiner Festpredigt sprach Pater Berthod über das Leben und Wirken eines Ordensmannes, dessen Heiligung und den Segen der von gottgeweihten Personen ausgeht. 

Zaitzkofen, 22.9.2012

Einkleidung von Bruder Bonifatius und Bruder Simonas

Im Rahmen eines feierlichen, levitierten Hochamts mit Pater Francois Berthod, dem Subregens des Seminars, baten am Samstag zwei Bruderpostulanten aus Deutschland und Litauen um Aufnahme in die Priesterbruderschaft St. Pius X..

Die Postulanten erschienen mit Chorrock und Soutane über dem Arm vor dem Altar. Die Soutane gilt als Zeichen der Nachfolge und Hingabe an Jesus Christus. Der Welt abgewendet, Gott zu lieben und Ihm mit allen Kräften zu dienen, ist die Aufgabe und Berufung eines Ordensbruders. Die Soutane ist zudem ein leuchtender Hinweis für alle Menschen, sich über die irdischen Dinge zu erheben, nach Höherem zu streben und Gott zu suchen, der allein Endziel aller Dinge ist.

Im Laufe der Weihezeremonie, während der sie aus der Hand von Pater Berthod das Kreuz zum Zeichen ihrer Nachfolge Jesu Christi erhielten, bekamen sie die Ordensnamen Bonifatius und Simonas, mit denen sie künftig im Dienste der Priester des Seminars durch Arbeit, Gebet, Opfer und ihr gutes Beispiel ein gottgeweihtes Leben führen werden.