Oblatinnen

Seit Bestehen des Priesterseminars leistet eine kleine Gemeinschaft von „Oblatinnen der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ dem Seminar wertvolle Dienste in der Betreuung der Pforte und der Schneiderei. Die Oblatinnen sind eine von Erzbischof Lefebvre gegründete Gemeinschaft von Ordensfrauen, die „sich den Werken der Bruderschaft widmen und so den Priestern in den Seminaren, den Prioraten oder Schulen zu Hilfe kommen. Ihr Vorbild ist die Jungfrau Maria, die Mutter des ewigen Hohenpriesters. Wie sie sollen sie ihr tägliches Leben zur Rettung der Seelen aufopfern. Sie nehmen gerne am Opfer unseres Herrn teil, wo sie gleich der Schmerzensmutter zu Füßen des Kreuzes stehen“ (Statuten der Oblatinnen).

Akustisches Kennzeichen des Seminars

„Priesterseminar Herz Jesu, Grüß Gott!“ Wer sich telefonisch an das Priesterseminar wendet wird von einer freundlichen Stimme empfangen, die für viele der erste positive Eindruck ist, den man vom Seminar bekommt. Unsere Pfortenschwestern versehen aber nicht nur lächelnd den Telefondienst, sondern sie sind die Drehscheibe aller Informationen für die Seminaristen und Mitarbeiter: Koordinationsstelle von Terminen, Auskunftszentrale, interne Poststelle, Reisebüro und eine Vielzahl von Abläufen des Seminarbetriebs.

Dazu kommen noch die Sekretariatsaufgaben des Regens und der Dozenten. Und nicht zu vergessen sind das multilinguale Sprachkönnen in Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch. 

Starke Nerven, unverwüstliche Geduld und fröhliche Freundlichkeit gehören zu den Voraussetzungen eines solchen Dienstes.

Verborgene Dienstbereitschaft

Unsere Schneiderin ist zu allem bereit: Ob nun die großen Haufen Flickwäsche geduldige, die Sorge für die Kirchentücher sorgfältige und die Herstellung von Soutanen geschickte Hände verlangen, unsere Schwester stellt sich jeder Herausforderung. Und wie freuen sich die Priester, wenn sie zu besonderen Festtagen aus der Schneiderei eine kunstvoll verzierte Palla oder Albe als Geschenk erhalten?