Bin ich berufen? / Überlegungen

Die Frage nach der Priester- und Ordensberufung ist für die Kirche und die ganze menschliche Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Es ist eine historische Tatsache, die sich in den vergangenen 2000 Jahren immer wieder bestätigt hat: Mit der Qualität des Priester- und Ordensstandes steht und fällt die Kirche. Immer, wenn es genügend eifrige und hingabebereite Priester und Ordensleute gab, erstarkte die Christenheit, die Menschen bekehrten sich, die Missionen blühten auf und der gesellschaftliche Frieden breitete sich aus. Wenn hingegen der Priesterstand von seiner Höhe herabsank, die Gottgeweihten lau und verweltlicht wurden, war dies ein Vorbote oder bereits ein Indiz für den Verfall des Glaubens und der Sitten in der ganzen Christenheit. Die gesellschaftliche Zerrüttung und der Unfriede ließen dann nicht lange auf sich warten.

Es wäre höchst interessant, diese Tatsache nun im einzelnen zu belegen durch einen Exkurs in die Kirchengeschichte, dafür fehlt uns aber die Zeit. Es war aber immer so: Heilige Päpste begannen in Krisenzeiten immer mit der Reform des Priesterstandes, indem sie die Priester zu einem heiligen Leben anhielten und auch für neue Berufungen sorgten. Es gab nie ein anderes Rezept. Und genau so muss es auch heute gemacht werden. So hat es Erzbischof Lefebvre gemacht, indem er die FSSPX gegründet hatte mit dem Ziel, eine neue Priestergeneration heranzubilden. Und diesen Weg müssen wir weitergehen.

All die gesellschaftlichen Übel können letztlich nur so überwunden werden. Der hl. Grignion von Montfort beschrieb die kommenden Apostel Jesu und Mariae, die in der Endzeit die Mächte der Bosheit bekämpfen und die Menschheit zu Gott führen würden, ob Christen oder Irrgläubige.

Damit soll nicht gesagt werden, dass nur die Priester wichtig sind (und vielleicht noch die Mönche und Nonnen), die übrigen Christen aber bloß eine „quantité négligeable“ seien. Nein ganz und gar nicht! Gerade Sie, liebe Familien, sind sehr wichtig. Denn woher sollen denn die Priester kommen? Sie fallen ja nicht vom Himmel. Nein, in aller Regel kommen sie aus guten katholischen Familien. Das Samenkorn einer Berufung bedarf eines guten Umfeldes und geeigneten Klimas, damit es gedeihen kann. Und das sind die guten Familien.

Und darum muss für uns alle die Frage im Herzen brennen: Was können wir tun für die Priester, für die Förderung von Berufungen?

Für jeden jungen Menschen werden irgendwann im Leben folgende Fragen auftauchen: Wie wird und soll mein Lebensweg aussehen? Welchen Stand soll ich erwählen? Bin ich für die Ehe berufen oder zum Ordensstand? Welche Pläne hat Gott mit mir und meinem Leben?

Der junge Mensch kann zweifach reagieren. Er kann diese Fragen ernst nehmen, indem er gewissenhaft über sie nachdenkt, um das Licht Gottes bittet, um Rat anfragt und am besten ignatianische Exerzitien macht. Oder aber, er kann diese Fragen verdrängen, weil sie ihm unangenehm sind, weil sie ihm seine bereits gemachten Pläne durchkreuzen könnten. Wer dies tun würde, beginge einen gewaltigen Fehler. Er läuft große Gefahr, einen falschen Weg einzuschlagen, seine Berufung zu verfehlen und dem Willen Gottes zu widerstreiten. Und er wird so sein Lebensglück verspielen. Denn wer gegen den Willen Gottes den falschen Weg wählt in einer missratenen Berufung, kann nicht glücklich werden. Und er fügt sich und anderen nicht geringen Schaden zu. Die Standeswahl ist eine zu wichtige Lebensfrage, als dass man es hier an Klugheit und Besonnenheit fehlen lassen dürfte.

Wir wollen uns darum heute einige Gedanken machen, die euch, liebe junge Menschen, eine Hilfe sein können, in dieser großen Frage klarer zu sehen. Aber auch allen anderen soll Wegweisung gegeben werden, da alle zum Gelingen einer Berufung beitragen dürfen und sollen.

Wir wollen uns die Fragen stellen:

  • Wie viele Menschen werden eigentlich zum gottgeweihten Stand berufen?
  • Wie fördert man die Berufungen?

I. Wie viele Menschen werden zum gottgeweihten Stand berufen?

Gott beruft zu allen Zeiten genügend Menschen für den gottgeweihten Dienst in der Kirche. Es soll nie an Arbeitern im Weinberg des Herrn mangeln. An Gottes Gnade fehlt es nie. Wie viele werden es aber sein, die nach den Plänen Gottes berufen sind?

Die Antwort klingt erstaunlich! Die hl. Thomas von Aquin, Don Bosco und andere Heilige sagen: Ein Drittel der Menschen seien berufen, entweder zum Priester, Ordensbruder oder zur Ordensschwester. Ein Drittel! Gottes Gnade ist überschwänglich! Wenn man sich nach seinen Plänen richten würde, wie sähe es in der Welt anders aus! Sie wäre gewissermaßen bereits schon ein bisschen ein Himmel auf Erden! Unzählige Seelen wären auserwählt, Gottes Lob zu singen und den übrigen Menschen zu dienen durch die Werke der Frömmigkeit, des Apostolats und der Nächstenliebe! Wie wären so viele Probleme gelöst! Wir müssten uns beispielsweise nicht sorgen wegen der steigenden und bald nicht mehr bezahlbaren Gesundheitskosten. Denn ganze Scharen großherziger Seelen würden aus Liebe zu Christus den Kranken dienen und für ihre Genesung beten. Um nur ein Beispiel zu nennen. Ein Drittel!

Wenn es also heute zuwenig Priester oder kaum mehr Ordensleute im Krankendienst gibt, dann deswegen, weil der Ruf Gottes nicht mehr gehört oder verstanden wird oder weil er erstickt wird.

II. Wie entfaltet sich die Berufung?

Es ist klar, dass bei einer Berufung 1000 Hindernisse dazwischentreten können, je nach dem sozialen Umfeld und den Umständen, in welchen das Kind oder der junge Mann lebt: die Familie, Schule, die Pfarrgemeinde, das gesellschaftliche Klima, der Freundeskreis etc. All diese Faktoren prägen einen jungen Menschen, positiv oder negativ. Es gibt nun negative Faktoren, die wir nicht oder kaum beeinflussen können. Die Kirchenkrise ist nun mal so, wie sie ist; und den gottlosen Zeitgeist können wir auch nicht ändern. Es gibt aber einen Bereich, in dem wir sehr viel tun können und welcher die destruktiven Einflüsse abfangen kann: die Familie. Das familiäre Klima ist ganz entscheidend für die Entfaltung einer Berufung. Und hier kommt natürlich den Eltern die größte Bedeutung zu, und in besonderer Weise dem Herz der Familienmutter.

Gott kann zwar von überall her berufen, er kann in seiner Allmacht aus Steinen Brot machen, er vermag seine Priester auch aus den trübsten Verhältnissen zu berufen. Doch das sind immer Ausnahmen, welche die Regel bestätigen. Weitaus die meisten Priester verdanken die Berufung guten Eltern, insbesondere einer guten Mutter.

Was sollen die Eltern also tun, damit sie das Klima schaffen können, in welchem Berufungen gedeihen und auch genügend Gegengift gegen schädigende Einflüsse vorhanden ist?

1. Die Eltern tragen oft im Gebet Gott ihren Herzenswunsch vor: Er möge doch aus der Zahl ihrer Kinder wenigstens eines zum Dienst am Altar erwählen.

Was das Muttergebet in diesem Anliegen vermag, zeigt die heilige Monika. Achtzehn Jahre betete sie für die Bekehrung ihres Sohnes, der vollständig unter die Räder geraten war. Und die Frucht ihrer innigen Gebete? Aus ihrem Sohn wurde ein Priester, Bischof, Kirchenlehrer und ein Heiliger, dessen segensreiches Wirken über die Jahrhunderte hinweg bis zum Ende der Welt fortdauern wird: der hl. Augustinus. – Die besten Gelegenheiten für dieses Muttergebet sind die ersten Augeblicke nach der heiligen Wandlung und nach dem Empfang der heiligen Kommunion.

2. Darüber hinaus werden die Eltern für ein echt christliches Familienleben in ihrem Heim Sorge tragen. Von Papst Pius XI. stammt das Wort, dass sich die Mehrzahl der Berufungen zum Priesterstande am Beispiel eines glaubensstarken Vaters und einer keuschen und frommen Mutter entzündet. Wo in einer Familie sittliche Sauberkeit herrscht, die Gottes- und Nächstenliebe geübt wird und außerdem die Freude nicht zu kurz kommt, da keimen und entfalten sich die Priesterberufe leichter als dort, wo das Gegenteil der Fall ist.

Von welchem Einfluss ein echt christliches Familienleben ist, zeigt eine Rundfrage, die man 1954 bei 600 Priestern und Theologiestudenten veranstaltete. Es ergab sich dabei, dass 82 Prozent der Väter und 98 Prozent der Mütter tief und wahrhaft fromm waren; und während zwei Prozent der Väter als religiös abständig angegeben wurden, befand sich unter den 600 Müttern nicht eine einzige von solcher Art. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

3. Rat: Sorgen Sie für eine priesterfreundliche Stimmung unter den Ihrigen. Wir sind uns darüber einig, dass nicht jeder Priester ein hl. Pfarrer von Ars oder ein Don Bosco ist. Wir wissen, dass auch der Priester Mensch ist und bleibt und dass er seine menschlichen Schwachheiten stets mit sich herumträgt. Doch aufgepasst: Darüber spricht man nicht vor den Kindern! Aus jenen Familien, in denen das Schimpfen über die Geistlichen auf der Tagesordnung steht, geht wohl kaum je ein Priester hervor. Und wenn einmal ein Priester strauchelt, da wird ein rechter Katholik sich hüten, dies breitzutreten und wird mit herzlichem Bedauern für den armen Menschen beten. Soll also aus einer Familie ein Priester hervorgehen, so muss in ihr eine priesterfreundliche Stimmung herrschen.

4. Ratschlag: Achten Sie immer auf die Ehrfurcht vor der Priesterwürde. Wie gesagt, der Priester bleibt Mensch und hat auch Fehler. Er wurde aber zu einer Würde auserwählt, die jene selbst der höchsten Engel überragt. Der hl. Bruder Klaus lebte in einer Zeit, in welcher leider viele Priester schlecht waren. Er sprach aber immer in höchster Ehrfurcht von den Priestern und sagte, sooft er einen Priester sehe, glaube er einen Engel Gottes vor sich zu haben.

Wenn nun die Eltern und speziell die Mutter diese Ehrfurcht im eigenen Herzen hegen, so wird es ihnen leicht sein, sie auch den Kindern einzupflanzen. Bemühen wir uns also, im Pater XY weniger den Menschen mit seinen Stärken und Schwächen zu sehen, als vielmehr den Priester des Allerhöchsten.

5. Rat: Wo in einer Familie eine Berufung zu keimen scheint, muss man sie mit Sorgfalt pflegen. Vollständig verkehrt wäre es, einen jungen Menschen zum Priesterstand zu drängen oder gar zu zwingen. Die Folgen wären katastrophal. Wo sich dagegen eine echte Priesterberufung zeigt, da darf man sie nicht an der Entfaltung hindern. Es könnte vorkommen, dass Eltern beim Gedanken, ihr Sohn könnte Priester werden wollen, erschrecken, da sie mit ihm ganz andere Pläne haben. Wenn sie nun ihren Sohn umstimmen wollten durch faule Einwendungen, Verlockungen oder gar durch Verleitung zu einem unfrommen Leben, dann könnten sie zu Mördern an einem Priesterberuf werden. Dazu dürfen sie sich wirklich nicht hergeben. Nie darf man also einer Berufung Hindernisse in den Weg legen, man muss sie vielmehr fördern durch eine gute Erziehung. Wie sollen Eltern da vorgehen? – Wie tut es die Kirche? Wenn sie eins ihrer Kinder zur christlichen Vollkommenheit führen will, so schickt sie es auf den Weg der evangelischen Räte der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams. Davon dürfen sich Eltern inspirieren lassen.

Mit Sorgfalt werden Sie demnach über die Reinheit ihrer Kinder wachen, indem Sie Menschen, Schriften und Filme, die der Reinheit des Herzens gefährlich werden können, von ihnen fernhalten. Im Besonderen werden Sie sie vor dem Fernsehen schützen, dessen Pesthauch in ihre Seelen den Geist der Unlauterkeit und Weltlichkeit einhauchen würde.

Weiterhin sollen Sie zur Bescheidenheit erziehen, so dass die Kinder nicht mit unnötigem Überfluss verwöhnt werden, sondern lernen, mit dem Notwendigen vorlieb zu nehmen. Nehmen wir uns vor all den Luxusartikeln in Acht, die die moderne Konsumgesellschaft anzubieten hat. Es ist durchaus nicht notwenig, dass der Herr Sohn von jung auf bereits einen eigenen Laptop hat, natürlich mit Internetzugang, eine Digitalkamera, ein Handy, einen Video-Player und all die übrigen Dinge noch, die das Leben so angenehm und bequem machen. Er wird sich so daran gewöhnen, dass er sich mit 19, 20 Jahren ein Leben ohne diese Schätze nicht mehr vorstellen kann: „Wie, wenn ich ins Seminar eintreten würde, dann ohne Handy, ohne Kamera, ohne Fernseher, nicht mal Radio ist erlaubt? Darauf verzichten? Das schaff ich nie!“

Zur Tugendschulung gehört schließlich die Übung des Gehorsams. Dadurch lernt der junge Mensch, seinen Eigenwillen zu bezwingen und sich Gott und allen seinen Stellvertretern auf Erden rückhaltlos zu fügen.

So wird eine Berufung gefördert.

Und schließlich gilt: Je mehr Opfer ferner eine Berufung der Familie auferlegt, desto aussichtsreicher ist sie meistens. Einige Beispiele mögen dies veranschaulichen: Um die Studienkosten für den Sohn aufzubringen, verkaufte der Vater des hl. Vinzenz von Paul, ein kleiner Landwirt, das eine Joch Zugochsen, das er besaß, und zog selbst mit der Mutter und den Geschwistern den Pflug über den Acker. Gern tat es die Familie, denn als gute Christen wussten sie, dass die Ehre, einen Priester unter den Ihrigen zu zählen, alle Opfer aufwiegt. Gott aber lohnte das hochherzige Tun der Familie dadurch, dass der Sohn und Bruder ein Held der helfenden Nächstenliebe wurde, die „Seele Frankreichs“ im 17. Jahrhundert. – Gewaltig waren auch die Opfer, die Margherita Bosco und Margherita Sarto für ihre Söhne bringen mussten, aber sie haben sich tausendfältig gelohnt. Nicht nur wurde jede von ihnen die Mutter eines überragenden Priesters, sondern auch die Mutter eines großen Heiligen: des hl. Don Bosco und Pius’ X. – Da lebte und lernte im Priesterseminar seiner Ordensgemeinschaft ein junger Mann, Patrick Peyton, der, dem Priestertum bereits nahe, plötzlich an galoppierender Schwindsucht erkrankte. Nach dem Urteil der Ärzte war eine Heilung ausgeschlossen. Trotzdem gesundete der Student. Wie war das nur möglich? Ohne dass er es wusste, hatten Mutter und Schwester Gott ihr eigenes Leben als Ersatz für das seinige angeboten. Mutter und Schwester starben, der Sohn und Bruder genas und wurde Priester. Als heiliges und kostbares Vermächtnis bewahrte Pater Peyton den letzten Brief seiner Mutter auf, in dem es heißt: „Deine Mutter bat Gott, Deine Krankheit übernehmen zu dürfen, damit Du gesundest und Priester werden könntest. Gott hat das Gebet Deiner Mutter erhört ... “ – Welch herrliche Frauen gibt es doch unter den wahrhaft priesterlich gesinnten Müttern!

Noch einen letzten Wegweiser zu dem hohen Glück, einen priesterlichen Sohn zu besitzen, müssen die Eltern beachten. Das Opfer nämlich, das sie bringen, muss in ganz reiner Absicht gebracht werden. Ein sehr schönes Beispiel für die reine Absicht finden wir bei der schon erwähnten Mutter des hl. Don Bosco. Sie sagte zu ihrem Sohn nach dessen Primiz: „Du wirst nun jeden Morgen beim heiligen Opfer für mich beten. Sonst verlange ich nichts von dir. In keiner Weise darfst du dich um mich kümmern. Sorge einzig für die Seelen, die dir anvertraut werden.“

Es sei an das Beispiel unseres Erzbischofs Lefebvre erinnert. Wie hat er es doch verstanden, die jungen Menschen zu begeistern für das hohe Ideal des Priestertums, für den missionarischen Geist im Kampf, den die Kirche heute auszufechten hat. Wir alle stehen mitten in diesem gigantischen Kampf zwischen Himmel und Hölle. Es ist uns nicht gestattet, im Bett der Bequemlichkeit dahinzuschlummern, während links und rechts von uns zahlreiche Seelen dem Verderben zueilen. Mgr. Lefebvre möge uns allen den wahren kämpferischen und apostolischen Geist erflehen. Wer begeistert ist, ist auch großherzig. Und das müssen wir alle sein, besonders die Priester.

Lassen wir zum Schluss Mgr. Lefebvre selber sprechen. Hören wir den aufrüttelnden Ruf zum Kreuzrittertum, den er uns anlässlich seines Priesterjubiläums am 23. September 1979 zugeworfen hat: „Wir müssen einen Kreuzzug veranlassen, der unterstützt ist durch das heilige Messopfer, durch das Blut unseres Herrn Jesus Christus, abgestützt durch den unsichtbaren Felsen und durch diese unversiegbare Gnadenquelle, welche das heilige Messopfer ist... Kreuzzüge der Jugend, welche das wahre Ideal suchen ... Kreuzzüge der christlichen Familien... Kreuzzüge der Familienoberhäupter ... Zur Ehre der heiligsten Dreifaltigkeit, aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus, aus Verehrung zur allerheiligsten Jungfrau Maria, aus Liebe zur Kirche, aus Liebe zum Papst, aus Liebe zu den Bischöfen, zu den Priestern, zu allen Gläubigen, zum Heil der Erde, zum Heil der Seelen, hüten Sie dieses Testament unseres Herrn Jesus Christus! Hüten Sie das Opfer unseres Herrn Jesus Christus! Hüten Sie die Messe für alle Zeiten! Und sie werden sehen, wie das Christentum wieder aufblüht...“

Das ist die Gesellschaft, welche sich um die heilige Messe und den Priester schart. Sie sehen jetzt, wie es sich verhält. Keine Priester, keine Christenheit. Keine Christenheit, keine Priester.

„Die Christenheit oder die Vorherrschaft des gekreuzigten Jesus, das ist die lebendige Gesellschaft im Schatten des Kreuzes... die Ausstrahlung der priesterlichen Gnaden, das ist die Ausstrahlung des Kreuzes. Der Priester ist also im Herzen der Erneuerung, erkauft durch unseren Herrn“ (Mgr. Lefebvre, „Geistlicher Wegweiser“).